»Wenn ihr uns gehorcht«, sagten die Hirten zu den Schafen,
»dann kommt ihr alle in den Himmel« Und die Schafe glaubten ihnen und gehorchten.
aus den Schafgeschichten
Die Kirche sagt: „Wir sind das Gesetz“.
Somit gibt es innerhalb der Kirche keine Suche, kein Streben nach dem Geist, nach Gott. Friss oder Stirb. Sei ein Schaf oder schmore in der Hölle.
Du gehst am Sonntag in die Kirche, du gehst am Sonntag aus der Kirche wieder hinaus.
Was hat sich verändert?
Nichts.
Nichts.
Es gibt keine Suche nach der Vollendung des eigenen Charakters. Innerhalb der Kirche gibt es kein Streben nach der absoluten Wahrheit.
Es gibt bereits unzählbare Beispiele von Verbrechen der katholischen Kirche, dass niemand mehr darüber hinwegsehen kann.
Warum leben wir in einer Gesellschaft, wo wir alles verharmlosen, vertuschen und tot schweigen?
Das Volk lässt sich vom Staat und von der Kirche wie eine Zitrone auspressen, es lebt vor sich hin und es will keine Gruselgeschichten (wie zum Beispiel von schwulen Kardinälen die Kinder zu Sex mit ihnen zwingen, oder die eiskalte Profikiller anheuern, oder die Schmiergelder zahlen usw.) hören, und schon gar nicht wahrhaben.
Viel lieber wollen die Menschen schöne Erinnerungen an Weihnachten, an Ostern, an Firmungen, an Taufen, etc; oder sie distanzieren sich und nennen sich aufgeklärte Menschen, treten aber nicht aus der Kirche aus, oder sie wenden sich ganz ab und nennen sich Atheisten oder sie gehen in die Fänge von anderen Gruppen, oder wie auch immer.
Die Menschen lenken gerne ab, oder sie verweisen einen in die Vergangenheit und sagen: „Ja, früher…früher, da gab es Hexenverbrennungen, Kreuzzüge,…Kriege und so, aber jetzt ist das nicht mehr so. Jetzt hat die Kirche keinen solchen Einfluss mehr“.
Die meisten Leute interessieren sich gar nicht für die Wahrheit, andere glauben bereits alles zu wissen und wieder andere gehen an Verschwörungstheorien zu Grunde.
Die katholische Kirche ist ein guter Taktiker und Bluffer seit über 2000 Jahren. Die Leute hängen direkt oder indirekt im Netz der katholischen Kirche. Zumindest unsere Steuergelder finanzieren das Kirchenjahr.
Wir gestalten unser Leben nach dem Kirchenjahr und halten so das System der katholischen Kirche aufrecht. Jahr für Jahr lassen wir die Scheinwelt des Friedens und der Liebe über uns ergehen. Subtil lässt man sich klein machen und schuldig sprechen und sehnsüchtig hört man die Worte der Erlösung.
Jedes Jahr ist gleiche Tamtam, nur ist dieses Jahr der Schnee noch ausgeblieben und vielleicht wird es im Sommer noch heißer als letztes Jahr.
Zum Glück haben wir jetzt schon Weihnachten überstanden, der Einkaufsrausch wird schon weniger, die Keckse werden weniger, der Tannenbaum verliert schon die Nadeln. Nach Silvester kommt dann bald Ostern, da färben wir die Eier, um sie zu verstecken. Dann kommt Christi Himmelfahrt, endlich wieder ein Feiertag, um Zuhause zu bleiben, dann müsste Pfingsten kommen, keine Ahnung was man da so macht, na hoffentlich gibt es gute Filme im Fernsehen.
Dann müsste Fronleichnam mal kommen, endlich wieder ein Tag zum Ausrasten, dann ist endlich Sommer, naja Baden gehen und so, dann müsste Maria Himmelfahrt irgendwann im August sein, endlich wieder entspannen, dann ist mal Allerheiligen, da geht man auf den Friedhof, um zu sehen ob die Maden noch was übrig gelassen haben.
Dann werden die Kaufleute wieder nervös und stimmen uns schon langsam wieder auf Weihnachten ein, dann kommt eh schon der erste Advent und so weiter und so fort, es wird spannend…uh, leider ist Maria Empfängnis im Jahr 2007 an einem Samstag und nicht unter der Woche, also kein Tag mehr zum Daheim bleiben.
Ja, dann wieder die Weihnachtslieder, der Kardinal Schönborn grinst wieder mal scheinheilig auf dem Titelblatt, wo er von Frieden und Liebe und was weiß ich redet, dieses Jahr hat er ja mit Obdachlosen gefeiert, der gute Katholik, also liebe Schafe bleibt weiter so blinde Schafe sagt er in heuchlerischer Sprache.
Dann muss man ja schon die Geschenke kaufen gehen, was gibt man nicht für so ein Gedränge, wo man den Nächsten nicht liebt, sondern sich vor den Nächsten an der Kasse drängt, um als Erster dran zu sein, man will ja schließlich wieder heim.
Naja, dann feiern wir wieder Silvester und dann kommt eh schon wieder Ostern…schön ist es ein Katholik zu sein. Kein Funken Wahrheit, aber gute Routine, naja: „Schauen wir mal“, wie der Österreicher/die Österreicherin so schön sagt.
Die Menschen haben sich an die vorgegebenen Dinge so gewöhnt, dass sie nichts mehr hinterfragen und Falschheiten akzeptieren und mit ihnen Tag für Tag leben.
So ist es unmöglich sein eigener Meister zu werden und die Evolution der Menschheit steht still. Nur wenn wir uns aus dieser Starrheit erheben und nach der Wahrheit suchen, werden wir uns weiterentwickeln.
So ist es unsere Pflicht gegenüber unserem Selbst, die Dinge des täglichen Lebens zu hinterfragen. Es ist unsere Pflicht uns selbst gegenüberzutreten, um unsere falschen Identifikationen, unsere falschen Ideen und unsere falschen Wünsche fallen zu lassen. So werden wir unsere falschen Handlungsweisen korrigieren und unser tägliches Leben in Balance bringen.
Wir müssen uns von allen falschen Lehren, von allen mentalen Ideen und falschen Gurus losreißen!
In Wahrheit sind wir voll innerer Schönheit, eine Quelle voller Freude und voller unschuldiger Kreativität. Wir sind es wert auf dieser Welt zu sein, um unser eigener Meister zu werden. Wir müssen unser Leben selbst in die Hand nehmen, um scheinheiligen Gestalten nicht die Chance zu geben, dass sie uns für blöd verkaufen.
Es gilt mehr als nur ein einziges Buch zu lesen. Das gilt für jede Religion, es gibt nicht nur ein Buch auf der Welt, es ist an der Zeit, um die Engstirnigkeit zu beenden. Jeder Mensch muss jetzt links und rechts schauen, die Menschen müssen kollektiv werden und das Gesamtbild sehen.